Anfänger

G-, D-, Em- und C-Wechsel, die sich nicht mehr gehetzt anfühlen

Wenn dich diese Akkordfolge aus dem Konzept bringt, brauchst du genau diese kleinen Änderungen.

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Lass die ganze Akkordfolge verbunden wirken

Es sind die ständigen Neustarts, die dich ausbremsen. In den üblichen Akkordformen hast du über alle drei Wechsel hinweg keinen einzigen Ankerfinger, also will deine Hand jedes Mal abheben und neu landen. Deshalb fühlt sich die Akkordfolge sofort gehetzt an, sobald du schneller wirst.

Ein Ankerfinger ist ein Finger, den du an derselben Stelle liegen lässt, während sich die anderen bewegen. Mit dem optimierten Fingersatz hast du in dieser Akkordfolge 2 Ankerfinger, dadurch fühlen sich die Wechsel kleiner an. Zum Beispiel kann dein Ringfinger beim Wechsel von G zu D auf Saite 2 im 3. Bund liegen bleiben.

Diese kleinere Bewegung zählt im Tempo. Du machst insgesamt 8 Fingerbewegungen statt 9, mit insgesamt etwa 8 % weniger Fingerweg. Weniger große Hebebewegungen bedeuten saubereres Landen, stabileres Timing und weniger Aufwand, dem nächsten Akkord hinterherzujagen.

Häufige Fragen

Warum ist G zu D zu Em zu C schwer?

Weil deine Hand fast jedes Mal neu ansetzen muss. Im üblichen Fingersatz gibt es über die drei Wechsel hinweg 0 Ankerfinger, daher fühlt sich jeder Wechsel wie ein kompletter neuer Griff an. In der üblichen G-Akkordform kann dein Ringfinger nicht dort bleiben, wo ihn D braucht.

Was ist bei dieser Akkordfolge ein Ankerfinger?

Ein Ankerfinger ist ein Finger, den du an derselben Stelle liegen lässt, während sich die anderen bewegen. Er gibt deiner Hand einen stabilen Bezugspunkt, damit du nicht alles anheben musst. Hier kann dein Ringfinger beim Wechsel von G zu D auf Saite 2 im 3. Bund liegen bleiben.

Was wurde im optimierten Fingersatz geändert?

Der optimierte Fingersatz ist so angelegt, dass über die ganze Folge zwei Finger liegen bleiben statt keiner. Das bedeutet 8 Fingerbewegungen statt 9 und zwei vollständige Umpositionierungen der Hand weniger, bei denen sich jeder Finger bewegen muss. Die wichtigste Änderung ist, dass du in der G-Akkordform den Ringfinger auf Saite 2 im 3. Bund setzt, damit er für D liegen bleiben kann.

Wie übe ich das, ohne aus dem Takt zu kommen?

Übe immer zwei Akkorde in einer Schleife und zähle dabei laut mit. Schlage leicht an und werde erst schneller, wenn der Akkord gleich beim ersten Anschlag sauber klingt. In der G-zu-D-Schleife lässt du den Ringfinger bei jeder Wiederholung auf Saite 2 im 3. Bund.

Muss ich hier das vierfingrige G spielen?

Wenn du an ein dreifingriges G gewöhnt bist, wird sich diese Version zuerst anders anfühlen. Der kleine Finger hilft dabei, die Akkordformen zu verbinden, damit du einen Ankerfinger liegen lassen kannst. Lass den Ringfinger auf Saite 2 im 3. Bund und setze den kleinen Finger zuletzt auf.

Du hast noch Fragen?

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Hilfe erhalten

So übst du die Wechsel zwischen G, D, Em und C

1

Spiele das optimierte G und pausiere; prüfe, ob es sauber und ohne Schnarren klingt.

2

Wechsle zu D, während dein Ringfinger auf Saite 2 im 3. Bund liegen bleibt; prüfe, ob du ohne Stocken wechseln kannst.

3

Übe D zu Em langsam in einer Schleife und setze Zeige- und Mittelfinger gleichzeitig; prüfe, ob beide gegriffenen Töne sauber klingen.

4

Wechsle von Em zu C, indem du den Mittelfinger liegen lässt und dann die anderen Finger hinzufügst; prüfe, ob du weiter laut mitzählen kannst.

Häufige Fehler

Beim Wechsel von G zu D alle Finger anheben - lass den Ringfinger auf Saite 2 im 3. Bund liegen und bewege die anderen darum herum.

Den Wechsel von D zu Em überhasten - setze Zeige- und Mittelfinger gleichzeitig und schlage dann einmal an, um zu prüfen, ob es sauber klingt.

Beim Anker von Em zu C zu fest drücken - entspanne den Druck des Mittelfingers, damit nichts schnarrt.

Anderen Akkordwechsel ausprobieren

Überzeuge dich selbst. Wähle einen Akkordwechsel und vergleiche die übliche Variante mit der von Fretscape.

Übe nicht auf die harte Tour.